Zuletzt aktualisiert: 5. August 2020

Du möchtest dir ein leckeres Gericht mit Kartoffeln kochen, aber weißt nicht genau wie? Welchen Topf brauchst du, welche Kartoffeln musst du nehmen und wie viele Kartoffeln brauchst du?

Diese Fragen und noch viel mehr beantworten wir dir in diesem Artikel.

Neben genauen Anleitungen findest du hier auch viele leckere Rezepte und viele wissenswerte Informationen und alle wichtigen Fakten rund um das Thema Kartoffeln kochen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Weltweit gibt es rund 5000 verschiedene Kartoffelsorten. Sie gehören zu den Nachschattengewächsen und zählen zu den wichtigsten Hauptnahrungsmitteln neben Reis und Getreide.
  • Nicht alle Sorten eignen sich zum Verzehr und die Sorten haben verschiedene Kocheigenschaften: sie sind entweder festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend.
  • Man kann Kartoffeln ohne oder mit Schale essen, aber wenn man sie ungeschält essen möchte, dann muss man sie vorher gründlich waschen und bürsten. Grünliche Kartoffeln sollte man nicht essen, weil sie giftig sein könnten.

Unsere Produktempfehlung

Dieser Schnellkochtopf von Tefal eignet sich mit seinem Korbeinsatz nicht nur hervorragend für Kartoffeln, sondern auch für eine Vielzahl an anderen Gemüsesorten, Fleisch und Fisch.

Er hat einen Durchmesser von 22 cm und ein Fassungsvermögen von 6 L. Der Topf besteht aus hochwertigem Edelstahl und ist mit einem Sicherheitssystem ausgestattet.

Außerdem hat er einen 2-Stufen Garregler und einen langen Griff, was ein komfortables Öffnen und Schließen ermöglicht.

Der Boden ist ein Induktionsboden, welcher sich für alle Herdarten eignet und die Hitze sehr gleichmäßig verteilt. Der Schnellkochtopf wiegt 4 kg und ist geeignet für die Spülmaschine.

Was sind Kartoffeln?

Die Kartoffel Pflanze ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse, deren im Boden heranwachsende Knollen als Kartoffel, Erdäpfel oder Erdbirne bezeichnet werden.

Die Kartoffel hat eine bräunliche dünne und mit Punkten übersäte Schale und ein gelblich weißes Inneres. Ungekocht sind die meisten Kartoffel Sorten hart und nicht zum Verzehr geeignet.

Kartoffeln wachsen unter der Erde und gehören zu den Nachtschattengewächsten. (Quelle: 123rf.com / gdas)

Jedes Jahr werden weltweit ungefähr 376 Millionen Tonnen Kartoffeln geerntet. Denn die Kartoffel ist eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel, aber sie wird auch als Industrierohstoff oder als Futtermittel eingesetzt.

Man vermutet, dass die Kartoffel ursprünglich aus Lateinamerika stammt, denn auf der Insel Chiloé fand man die ältesten Spuren wilder Kartoffeln, welche ca. 13.000 Jahre alt sind.

Geschichtlichen Aufzeichnungen nach zu urteilen fand die Kartoffel im 16. Jahrhundert erstmals ihren Weg nach Europa als Exportprodukt in Spanien.

Von Spanien aus gelangte die Kartoffel nach Italien und breitete sich von dort über ganz Europa aus und wurde überall kultiviert.

Gegarte Kartoffeln enthalten im Durchschnitt folgende Nährwerte:

Nährstoff Menge pro 100 g Kartoffeln
Kilokalorien 73 kcal
Kilojoule 304 kj
Eiweiß 1,90 g
Fett 0,01 g
Ballaststoffe 1,19 g
Folsäure 9,00 µg
Vitamin C 14,86 mg
Vitamin K 2,00 µg
Kalium 340 mg
Magnesium 21 mg
Calcium 9 mg

Hintergründe: Was du über Kartoffeln kochen wissen solltest

Bevor du dir Kartoffeln kochen kannst, musst du einige Dinge wissen. Hier erhältst du alle wichtigen Informationen über Kartoffeln und ihre für das Kochen relevanten Eigenschaften.

Welche Sorten von Kartoffeln sind zum Kochen geeignet?

Auf der ganzen Welt gibt es insgesamt rund 5000 verschiedene Kartoffelsorten, bestehend aus wilden und gezüchteten Sorten. Doch nicht alle von ihnen sind zum Kochen geeignet.

Manche Sorten wie zum Beispiel die Sorte Amflora wird wegen ihres hohen Stärkegehalt hauptsächlich in der Industrie verwendet und andere Sorten werden als Futtermittel eingesetzt oder nur als Pflanze genutzt.

Die verschiedenen Kartoffelsorten haben sogar unterschiedliche Farben und Formen. (Quelle: 123rf.com / yelo34)

Kartoffeln zum Verzehr werden unterschieden zwischen festkochend, vorwiegend festkochend und mehlig kochend. Je höher der Stärkegehalt in der Kartoffel ist, desto mehliger und trockener wird sie, wenn man sie kocht.

Festkochende Sorten sind zum Beispiel Annabelle, Belana, Ditta, Filea oder Marabel. Sie haben in der Regel eine Runde bis ovale Form und eignen sich sehr gut Für Bratkartoffeln, Gratins und Kartoffelsalat.

Mehlig kochende Kartoffeln wie die Adretta, Afra, Blauer Schwede, Gunda, Freya und Karat haben eine eher uneinheitliche Form und eine grobkörnige und trockene Konsistenz. Sie eignen sich hervorragend für Eintöpfe und Kartoffelpüree.

Wie lange muss ich Kartoffeln kochen?

Je nach Größe und Sorte varriiert die Kochzeit von Kartoffeln zwischen 15 und 30 Minuten. Ob eine Kartoffel gar ist, erkennst du am einfachsten daran, wenn du den Gabeltest anwendest.

Wenn du die Kartoffel anstichst, dann sollte die Kartoffel so weich sein, dass die Gabel ganz leicht durchgeht. Wird es in der Mitte schwerer durchzukommen, dann ist die Kartoffel noch roh.

Wenn du die Kartoffeln mit Schale kochst, dann brauchen sie ein klein wenig länger als ohne Schale.

Wenn du die Kochzeit verringern möchtest, dann kannst du die Kartoffeln vor dem Kochen halbieren oder schon in Serviergröße schneiden, denn dadurch werden sie viel schneller gar.

Auf welcher Stufe muss ich Kartoffeln kochen?

Du musst die Kartoffeln im kaltem Wassern mit geschlossenem Topf auf höchster Stufe erhitzen. Wenn das Wasser kocht, dann solltest du die Hitze etwas reduzieren, damit es nicht überkocht.

Dabei musst du auch beachten, dass der Topf so groß ist, dass er nur zur Hälfte mit den Kartoffeln gefüllt ist. Denn so werden die Kartoffeln gleichmäßig gar.

In den Topf musst du dann so viel Wasser gießen, bis alle Kartoffeln vollständig bedeckt sind. Außerdem solltest du pro Kilogramm Kartoffeln das Wasser mit einem Esslöffel Salz würzen.

Wie viele Kartoffeln reichen für eine Person?

Die Menge an Kartoffeln, die für eine Person ausreichend ist, richtet sich danach, ob die Kartoffeln als Beilage oder als Hauptgericht serviert werden oder ob sie noch zu Püree oder Pommes weiterverarbeitet werden.

Grundsätzlich schwanken die Portionsgrößen zwischen 110 und 250 Gramm.

Damit du dir einen Überblick verschaffen kannst, haben wir hier eine Tabelle für dich:

Servierart Menge pro Person Kalorien pro Person
Als Hauptzutat (z.B. Bratkartoffeln) 180 g bis 250 g 140 kcal bis 200 kcal
Als Beilage 150 g bis 180 g 115 kcal bis 140 kcal
Pommes (frittiert) 110 g bis 130 g 300 kcal bis 400 kcal
Pommes (Backofen) 110 g bis 130 g 150 kcal bis 200 kcal

Warum müssen Kartoffeln in kaltes Wasser?

Du solltest Kartoffeln nicht in bereits kochendes Wasser geben. Denn sonst wird die Außenseite zwar schnell gar, aber es dauert sehr lange, bis der Kern ebenfalls weich wird.

Aus diesem Grund solltest du Kartoffeln immer direkt in den Topf geben, nachdem du das Wasser auf dem Herd aufgesetzt hast.

Die Kartoffeln werden viel schneller gar, wenn du sie in kaltes, statt in kochendes Wasser gibst. (Quelle: 123rf.com / yelenayemchuk)

So können sich die Kartoffeln zusammen mit dem Wasser aufwärmen und sie werden gleichmäßig gegart, was sogar die Kochzeit verringert.

Warum sollten Kartoffeln nicht roh gegessen werden?

Kartoffeln dürfen auf gar keinem Fall roh gegessen werden, denn rohe Kartoffeln enthalten extrem viel Stärke, welche erst mit dem Kochen chemisch verändert wird und so leichter verdaulich wird.

Würdest du rohe Kartoffeln essen, dann würdest du Magenbeschwerden bekommen, weil sie so schwer zu verdauen sind.

Außerdem enthalten rohe Kartoffeln das giftige Alkaloid Solanin, welches erst beim Kochen herausgelöst wird. Besonders viel von dem Alkaloid Solanin sammelt sich an grünen, keimenden Stellen und unter der Schale.

Kann ich Kartoffeln mit Schale essen?

Grundsätzlich kannst du gekochte Kartoffeln auch mit Schale essen, denn das giftige Alkaloid Solanin, welches zum größten Teil unter der Schale ist, wird beim Kochvorgang extrahiert.

Allerdings kann es bei lange gelagerten Kartoffeln auch noch nach dem Kochen vorhanden sein. Deshalb solltest du ältere Kartoffeln immer schälen und ohne Schale genießen.

Kann man Kartoffeln essen, wenn sie grün sind?

Durch den Kontakt mit viel Sonnenlicht bilden Kartoffeln Chlorophyll, welches ein grünlicher Pflanzenfarbstoff ist. Lange gelagerte Kartoffeln können also unter Umständen grün werden.

Das Chlorophyll kann Pflanzen nicht nur grün färben, sondern es sorgt auch dafür, dass Pflanzen Fotosynthese betreiben und Licht in Sauerstoff, Kohlenstoffoxid, Wasser und Kohlenhydrate umwandeln.

Chlorophyll ist absolut harmlos und es steckt in vielen pflanzlichen Lebensmitteln. Allerdings kann eine Grünfärbung bei Kartoffeln auch auf Solanin hindeuten, welches ein giftiger Pflanzenstoff ist.

Solanin kann gesundheitsschädlich sein und deshalb solltest du grüne Stellen an deinen Kartoffeln lieber wegschneiden und nicht essen.

Kartoffeln kochen: Die besten Methoden und Rezepte

Hier erfährst du alles, was du rund um das Thema Kartoffeln kochen wissen musst, damit es dir einwandfrei gelingt. Außerdem haben wir ein paar leckere Rezepte für dich zum Ausprobieren.

Kann ich Kartoffeln im Thermomix kochen?

Du kannst deine Kartoffeln ganz schnell und unkompliziert in deinem Thermomix zubereiten. Alles was du dafür brauchst ist: 500 ml Wasser, 1 TL Salz und 750 g Kartoffeln in mundgerechten Stücken zerkleinert.

Diese Mengenangaben ergeben 4 Portionen. Zusätzlich brauchst du einen Gareinsatz, einen Spatel und einen Messbecher für deinen Thermomix.

Dann musst du zuerst das Salz in den Mixtopf geben und den Gareinsatz einhängen. Anschließend gibst du die Kartoffel in den Gareinsatz und lässt sie für 25 Minuten auf Stufe 1 garen.

Zum Schluss nimmst du den Gareinsatz mit dem Spatel heraus und kannst die als Beilage Kartoffeln servieren.

Eignet sich die Mikrowelle um Kartoffeln zu garen?

Auch in der Mikrowelle kannst du Kartoffeln garen. Für eine Portion brauchst du dazu 110 g Pellkartoffel, Salz und optional etwas Butter und Kräuterquark.

Du musst die Kartoffeln zuerst waschen und wenn du magst schälen. Dann stickst du jede Kartoffel drumherum mit einem Holzstäbchen ein, sodass sie viele kleine Löcher haben.

Um Kartoffeln in der Mikrowelle zu. garen, musst du die genaue Wattzahl und Zeit berücksichtigen. (Quelle: 123rf.com / Andriy Popov)

Danach legst du alle Kartoffeln zusammen auf einen Teller und lässt sie bei 900 Watt für 2 Minuten in der Mikrowelle.

Anschließend drehst du jede Kartoffel einmal um und gibst den Teller erneut bei 900 Watt für 2 Minuten in die Mikrowelle zum Garen. Dann kannst du die Kartoffeln salzen und mit etwas Butter oder Kräuterquark essen.

Kann man Kartoffeln im Dampfkochtopf zubereiten?

Wenn du die Garzeit für deine Kartoffeln verringern möchtest, dann kannst du sie in einem Dampfkochtopf garen.

Dazu bereitest du die Kartoffeln mit waschen, schälen, etc. wie gewohnt zum Kochen vor und bringst den Dampfkochtopf auf vollen Druck und lässt das Wasser bis zur empfohlenen Kochzeit kochen.

Danach legst du unter Beachtung der Hinweise im Handbuch den Dampfeinsatz in den Topf ein und gibst die Kartoffeln dazu. Dann lässt du die Kartoffeln für 8 bis 15 Minuten und unter dem empfohlenen Druck garen.

Anschließend musst du den Schnellkochtopf unter fließendes, kaltes Wasser halten, um den Druck zu senken. Nach dem Abgießen sind die Kartoffeln servierfertig.

Ofenkartoffeln mit Kräuterquark

Ofen- bzw. Folienkartoffeln sind ein sehr simples aber auch sehr schmackhaftes Kartoffelgericht. Es eignet sich sowohl zu Fisch, als auch zu Fleisch oder Gemüse.

Um traditionelle Ofenkartoffeln mit Kräuterquark zu machen brauchst du folgende Zutaten und musst diese Anleitung befolgen:

Zutaten:

  • 4 große (Grill-)Kartoffeln
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 250 g Quark
  • etwas Milch oder Sahne
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2 EL gehackter Schnittlauch

Zubereitung:

  1. Zuerst musst du die Kartoffeln sehr gründlich unter kaltem Wasser waschen und bürsten, denn sie werden mit Schale gegessen.
  2. Danach heizt du den Ofen auf 200 Grad vor.
  3. Dann bestreichst du 4 Bögen Alufolie jeweils in der Mitte mit ein wenig Öl und wickelst i jeden Bogen eine Kartoffel, einen halben Zweig Rosmarin und einen halben Zweig Thymian.
  4. Die eingewickelten Kartoffeln legst du dann auf ein Backblech und lässt sie für 40 bis 60 Minuten im Ofen backen. Sie sind gar, wenn du problemlos ein Holzstäbchen hineinstechen kannst.
  5. In der Zwischenzeit musst du den Quark mit so viel Milch mischen, dass eine cremige Konsistenz entsteht.
  6. Die Quarkcreme würzt du anschließend mit Salz und Pfeffer und rührst den Schnittlauch unter.
  7. Die gegarten Kartoffeln legst du zum Schluss auf Teller, öffnest die Folie, brichst die Kartoffeln mit einer Gabel auf und verteilst dann den Kräuterquark darüber.

(Quelle: chefkoch.de)

Kartoffeln aus der Bratpfanne

Bratkartoffeln passen super zu Fleisch oder Fisch aber auch zu Gemüse oder als Hauptgericht sind sie sehr lecker. Wenn du dich an die folgende Anleitung hältst, dann gelingen dir wunderbar knusprige Bratkartoffeln:

Zutaten:

  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz oder Öl
  • Salz
  • Pfeffer
  • (optional) 50 g geräucherter Speck

Zubereitung:

  1. Zuerst musst du die Kartoffeln waschen und in kochendem Wasser zugedeckt für 20 Min garen. Nach dem abgießen musst du sie mit kaltem Wasser abschrecken und die Schale mit einem Küchenmesser abziehen.
  2. Anschließend lässt du die Kartoffeln auskühlen und schneidest währenddessen die Zwiebeln in kleine Würfel.
  3. Wenn die Kartoffeln kalt sind, dann schneidest du sie in gleichmäßig dicke Scheiben und wenn du magst würfelst du dazu noch den Speck.
  4. Danach brätst du den Speck knusprig an, legst ihn zum Abtropfen auf ein Küchenpapier und lässt das Fett in der Pfanne zergehen.
  5. Dann brätst du darin die Kartoffelscheiben bei großer Hitze von beiden Seiten an. Achte darauf, dass sich die Scheiben nicht überlappen und benutze gegebenenfalls zwei Pfannen. Wende die Scheiben erst, wenn sie auf der einen Seite kross sind.
  6. Wenn beide Seiten goldbraun sind, dann kannst du die Zwiebeln hinzugeben und alles für einige Minuten bei großer Hitze und unter gelegentlichen Wenden weiter braten.
  7. Dann kannst du die Speckwürfel unterheben und alles kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.

(Quelle: lecker.de)

Trivia: Was du sonst noch über Kartoffeln wissen solltest

Wenn du dich noch weiter über Kartoffeln informieren möchtest und zusätzliche Tipps erhalten willst, dann bist du hier genau richtig!

Was ist der Unterschied zwischen Kartoffeln und Süßkartoffeln?

Süßkartoffeln sehen Kartoffeln zwar ähnlich und können genauso zubereitet werden, aber eigentlich sind sie botanisch gesehen nicht mal im Entferntesten miteinander verwandt.

Denn Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen und Süßkartoffeln zu den Windengewächsen. Süßkartoffel haben einen sehr hohen Stärkegehalt und schmecken deshalb, wie schon ihr Name sagt süßlich.

Süßkartoffel ähneln herkömmlichen Kartoffeln zwar sehr, aber sie sind nicht miteinander verwandt. (Quelle: 123rf.com / Svitlana Tereshchenko)

Man vermutet, dass die Süßkartoffel ursprünglich aus Südamerika stammt, allerdings sind sich viele Botaniker darüber bis heute uneinig.

Die Süßkartoffel wird überwiegend in warmen Ländern mit mildem Klima, wie Amerika, Karibik, Israel, Afrika und Brasilien angebaut, denn die Knolle braucht zum Wachsen viel Licht und Wärme. Wegen ihres hohen Nähstoffgehaltes gelten sie außerdem als sehr gesund.

Wie halte ich gekochte Kartoffeln frisch?

Du kannst gekochte Kartoffeln noch drei bis vier Tage aufbewahren. Du darfst sie aber auf keinem Fall in einen luftdichten Behälter geben, denn sonst können die Kartoffeln leichter Wasser ziehen und schneller verderben.

Am besten legst du die Kartoffeln auf einen Teller oder in eine Schale und deckst sie mit einem Tuch ab.

Wichtig ist dabei, dass die gekochten Kartoffeln möglichst trocken sind und du sie an einem kühlen Ort aufbewahrst. Zur Not kannst du sie mit einem Küchenpapier abtupfen.

Wenn die Kartoffeln ungeschält sind, dann halten sie in der Regel noch länger, denn die Schale dient als natürlicher Schutz.

Kann ich gekochte Kartoffeln einfrieren?

Rohe Kartoffeln solltest du nicht einfrieren, da sonst die Zellstruktur zerstört wird. Gekochte Kartoffeln hingegen lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen einfrieren.

Dazu müssen sie geschält sein und sie dürfen nicht zu weichgekocht sein. Außerdem sollten sie bereits abgekühlt sein und sie sollten nur in großen Stücken eingefroren werden.

Kartoffelpüree solltest du aber auch nicht einfrieren, weil er durch die Kälte seine Konsistenz und seinen Geschmack verändert und dann nicht mehr so gut schmeckt.

Fazit

Kartoffeln kochen ist kinderleicht, wenn du weißt wie es geht und worauf du achten musst. Du kannst Kartoffeln nicht nur im Kochtopf oder im Ofen garen, sondern sogar auch in der Mikrowelle, im Thermomix oder im Schnellkochtopf.

Für jede dieser Methoden musst du jedoch verschiedene Dinge beachten und die Kartoffeln unterschiedlich vorbereiten. Es gilt aber immer: niemals rohe oder grüne Kartoffeln essen, denn diese können giftig sein!

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.wir-essen-gesund.de/wie-lange-muessen-kartoffeln-kochen/

[2] https://www.webkoch.de/ratgeber/434/kochen-temperatur-und-zeit-entscheiden#Kartoffeln

[3] https://www.freundin.de/kochen-kartoffeln-nicht-in-kochendes-wasser

[4] https://www.gourmetminister.de/wp-content/uploads/2020/06/mF4-VFH-sind-rohe-kartoffeln-giftig/

[5] https://www.gourmetminister.de/wp-content/uploads/2020/06/tuC-yU8-sind-gruene-kartoffeln-giftig

[6] https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/gemuese/suesskartoffeln

[7] https://praxistipps.focus.de/haltbarkeit-von-gekochten-kartoffeln-infos-und-tipps_97524

[8] http://www.kartoffelschäler.net/kartoffeln-einfrieren.html

Bildquelle: pixabay.com / congerdesign

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