Zuletzt aktualisiert: 5. August 2020

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Willkommen bei unserem großen Kaffee aus Simbabwe Test 2020. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kaffees aus Simbabwe. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Kaffee aus Simbabwe zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir Kaffee aus Simbabwe kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Sambia gibt es wenige Flächen, die für den Kaffeeanbau geeignet sind. Im Osten des Landes gibt es Hochebenen, welche die perfekten Wetterbedingungen für Arabica-Pflanzen aufweisen. Arabica-Planzen sind sehr fragil und verderben bei Hitzewellen oder Frost.
  • In Simbabwe ist die Anbauform von Kaffee besonders. Kaffee-Pflanzen werden angebaut und nach ein paar Jahren umgepflanzt. Dadurch werden die Pflanzen robuster und erhalten einen vielfältigeren Geschmack. Der Kaffee aus Simbabwe ist geschmacklich dem Kaffee aus Kenia sehr ähnlich.
  • Simbabwischer Kaffee schmeckt oftmals nach Beeren und kann einen schokoladigen Nachgeschmack haben. Die Säure ist typisch für Arabica-Bohnen leichter als bei Robusta-Bohnen, durch den oftmals langen Röstvorgang wird die bereits bestehende Säure weiter verfeinert.

Kaffee aus Simbabwe Test: Favoriten der Redaktion

Die besten Kaffeebohnen aus Simbabwe

Dieser Kaffee besteht zu 100% aus Arabica-Bohnen die in Simbabwe geerntet wurden. Der Kaffee schmeckt nach Johannisbeeren und Pfirsich mit einem schokoladigen Nachgeschmack. Der Nachgeschmack ist lang anhaltend und der leichte Kaffee bietet einen ausgewogenen Geschmack.

Laut Hersteller wird der Qualität der Kaffeebohnen eine große Bedeutung zugeschrieben. Die Produzenten legen zudem Wert auf fairen Handel. Die starken Aromen der Kaffeemischung eignen sich perfekt für einen Espresso, kann natürlich auch als normaler Kaffee getrunken werden.

Der beste Kaffee aus dem Hochland Simbabwes

Die Bohnen für diesen Kaffee werden im Hochland Simbabwes auf rund 1300m angebaut. Die Bohnen sind zu 100 % Catimor und haben im Kaffee ein nussiges Aroma, mit Anteilen an Zitrusfrucht und Johannisbeere. Außerdem ist der Kaffee säurearm und bekömmlich.

Die Herstellen betonen die hochwertige Qualität, den nachhaltigen Anbau der Bohnen, sowie den fairen Handel.

Erhältlich ist dieser Kaffee gemahlen oder in ganzen Bohnen – auch auf verschiedenen Zubereitungsarten abgestimmt. Außerdem kann man zwischen verschiendenen Größen wählen.

Der beste 100% Arabica Bohnen-Kaffee aus Simbabwe

Diese Kaffeemischung besteht aus Arabica-Bohnen, welche ausschließlich aus Simbabwe kommen. Die Kaffeebohnen wurden dort von Hand geerntet und nass aufbereitet. Die Röstung verläuft laut Hersteller sehr sanft, was zu einer leichteren, besser verträglichen Säure führt.

Geschmacklich schmeckt der Kaffee sehr intensiv, denn durch die sanfte Zubereitung gehen die Aromen nicht verloren. Diese Mischung schmeckt fruchtig nach Johannisbeeren aber weist auch Aromen von Haselnuss auf. Diese Mischung soll für jeglichen Kaffee passend sein, ob Espresso, Cappuccino oder einfach als Tasse Kaffee.

Eine weitere Eigenschaft dieser Kaffeemischung ist die Herstellung. Die Produzenten legen Wert auf fairen Handel und die Qualität der Bohnen. Ausserdem wurden die Kaffeebohnen Bio angepflanzt und geerntet.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Kaffee aus Simbabwe kaufst

Was macht den Kaffee aus Simbabwe besonders?

Kaffee aus Simbabwe ist für seine gute Qualität und den vollmundigen Geschmack bekannt. Ende der 1980er Jahre war der Kaffeeanbau in Simbabwe am Boomen. Über 15.000 Tonnen Kaffee wurden in Simbabwe angebaut und verkauft.

Kaffeepflanzen können in Simbabwe frei wachsen und werden nach ein paar Jahren umgepflanzt. (Bildquelle: unsplash.com/ Rodrigo Flores)

Durch das diktatorische Regime, welches in den 90er Jahre eingeführt wurde, isolierte sich Simbabwe vom Rest der Welt und der Kaffeeanbau wurde vernachlässigt.

Den Bauern und Kaffeeproduzenten wurden ihrem Land enteignet und die Grundstücke wurden hauptsächlich an Politiker verteilt, die nichts damit anfangen konnten. Bis heute kann man die Einflüsse der Diktatur spüren. Mittlerweile haben Großfirmen den Wert und die Qualität der Kaffeebohnen aus Simbabwe erkannt und in die Erhaltung der Bohnen investiert.

Das spezielle an der simbabwischen Anbauweise ist, dass die Kaffeepflanzen erhalten bleiben. Die Pflanzen werden alle paar Jahre umgepflanzt, dass sie robuster werden.

Dadurch gehen die Pflanzen nicht so schnell ein und die Bohnen können ganz unterschiedliche Aromen und Nuancen annehmen.

Welche Kaffeesorte wird in Simbabwe vor allem angebaut und wie schmeckt diese?

Simbabwe ist ein eher trockenes Land und für den Kaffeeanbau nicht besonders gut geeignet. Im Osten des Landes gibt es allerdings Hochebenen, auf welchen Kaffeeanbau betrieben werden kann. Auf den Hochebenen herrscht ein gemäßigtes Klima, weshalb vor allem Arabica Bohnen angepflanzt werden.

Arabica-Pflanzen sind sehr fragil und extreme Wetterbedingungen führen meist zum Eingehen der Pflanze. Eine frostige Nacht reicht aus, dass die gesamte Ernte des Jahres kaputt ist. Aber auch Hitzewellen sind für Arabica-Bauern verheerend. Arabica-Kaffee wird vor allem nach Europa exportiert, da dieser Kaffee sehr beliebt ist.

In Simbabwe werden hauptsächlich Arabica-Bohnen und ähnliche Bohnen angebaut. (Bildquelle: unsplash.com / NordWood-Themes)

Arabica schmeckt vergleichsweise leicht und kann je nach Boden und Wetterbedingungen einen anderen Geschmack annehmen. Für Espressos sind demnach Robusta-Mischungen geeigneter als Arabica-Mischungen. Der Kaffee enthält weniger Säure als Robusta-Bohnen. Die enthaltene Säure entwickelt sich zudem langsamer und ist daher leichter.

Die Arabica-Pflanze gilt als sehr edel und auch die Arabica-Bohnen aus Simbabwe haben einen sehr guten Ruf. Der Kaffee aus Simbabwe soll qualitativ sehr gut sein und gleicht geschmacklich dem Kaffee aus Kenia. Der Kaffee schmeckt intensiv, mit fruchtigen Aromen.

Was sind die Vor- und Nachteile an Kaffee aus Simbabwe?

Kaffee aus Simbabwe hat seine Vor- und Nachteile. Einerseits sticht der Kaffee mit seiner hervorragenden Qualität aus der Menge raus. Der Geschmack ist dem Kaffee aus Kenia ähnlich. Der Kaffee ist für einen Aralica-Kaffee intensiv und hat trotzdem nur eine leichte Säure, weshalb ihn viele aus Europa mögen werden.

Zu viel Säure wird hier nicht gerne getrunken, da die Säure Verdauungsprobleme oder Bauchschmerzen auslösen kann. Nachteil am Kaffee aus Simbabwe ist, dass der Kaffee momentan noch nicht sehr einfach in einem Supermarkt gefunden werden kann. Allerdings sollte dies durch die Investitionen von Nespresso der Vergangenheit angehören.

Vorteile
  • Qualitativ sehr gut
  • intensiver Geschmack
  • Nachhaltig (Ziel von Nespresso)
Nachteile
  • nicht einfach zu finden
  • teuer
  • muss oft online bestellt werden

Nespresso fördert den Kaffeeanbau in Simbabwe und kauft ca. 95% des produzierten Kaffees aus Simbabwe ein. Der Kaffee ist im Vergleich zu anderen Kaffeemischungen eher auf der teureren Seite. Kaffeemischungen, die zu 100% aus einer Region stammen sind allgemein teurer.

Hinzu kommt, dass der Kaffee aus Simbabwe momentan noch eine Seltenheit ist. Die Nachfrage ist groß und der Preis passt sich demnach an. Außerdem ist der Kaffee aus Simbabwe qualitativ sehr gut, wodurch der Preis erhöht wird.

Wo kann man Kaffee aus Simbabwe kaufen?

Kaffee aus Simbabwe ist nicht so einfach zu finden. Kaffeemischungen die zu 100% aus Simbabwe bestehen soll, wirst du wahrscheinlich nicht im Supermarkt finden. Allerdings kannst du im Zeitalter der Technologie ganz einfach online nach Kaffee aus Simbabwe suchen.

Kaffee aus Simbabwe findest du online unter anderem auf Amazon oder wenn du ganz allgemein eine Google-Suche durchführst. Wir haben ein paar gute Kaffeeoptionen gefunden, die laut den Herstellern zu 100% aus Simbabwe kommen.

  • Nespresso – Tamuka mu Zimbabwe
  • Kafrika – Mutare Simbabwe
  • Kaffeerösterei Docklands-Coffee – Zimbabwe Smaldeel Edel
  • Kaffeerösterei-shop.de – Simbabwe Pezuru AA Plus

Nespresso hat auch eine Kaffeekapsel mit Kaffee aus Simbabwe. Dort kannst du natürlich auch im Laden die Kapsel kaufen, ohne dass du diese bestellen musst. Die Tamuka mu Zimbabwe Kapsel ist allerdings eine limitierte Edition, weshalb diese nicht überall und zu jederzeit verfügbar ist.

Was kostet Kaffee aus Simbabwe?

Einen genauen Preis können wir dir hier nicht angeben den du für Kaffee aus Simbabwe bezahlen musst. Allerdings können wir dir einen Überblick über die verschiedenen Kaffeepreise geben. Gewöhnlicher Kaffee in ganzen oder gemahlenen Bohnen kannst du ab ca. 12 Euro pro Kilo Kaffee bekommen.

Kaffee aus Simbabwe ist nicht so einfach zu finden, vor allem wenn der Kaffee zu 100% aus Simbabwe-Bohnen bestehen muss. Daher ist die einfachste Lösung den Kaffee online zu suchen und zu bestellen. Dabei kommen oftmals noch Transportkosten hinzu, was den Preis des Kaffees erhöht.

Form des Kaffees Preis pro Kilogramm
Ganze Bohnen ab ca. 19 Euro
gemahlene Bohnen ab ca. 19 Euro
Kapselkaffee ca. 80 Euro

Kaffee aus Simbabwe findest du online ab ca. 19 Euro pro Kilo. Die Preise können allerdings noch viel höher sein. Nespresso hat viel Geld in den Kaffeeanbau in Simbabwe investiert, weshalb Nespresso auch eine Kapsel aus 100% Simbabwe-Bohnen verkauft.

Bei Nespresso kostet eine Kapsel um die 50 Cent, dabei hat man natürlich den Vorteil die Kapsel direkt im Laden kaufen zu können, ohne Lieferungszeit und Transportkosten. Der Preis bei Nespresso-Kapseln ist allerdings sehr hoch, so dass man pro Kilo Kaffee ca. 80 Euro pro Kilo Kaffee ausgibt (mit 6 Gramm Kaffee pro Kapsel gerechnet).

Welcher Kaffee schmeckt ähnlich wie der Kaffee aus Simbabwe?

Kaffee aus Simbabwe ist bekannt für seine fruchtigen Noten, die oft mit Beeren oder Kirschen verglichen werden. Die sanfte Säure kann man im Kaffee herausschmecken, allerdings ist diese sehr zurückhaltend. Kaffeekenner vergleichen Kaffee aus Simbabwe oft mit dem kenianischen Kaffee.

In Kenia werden ebenso Arabica-Bohnen auf sehr hohen Ebenen angebaut. Der Geschmack des kenianischen Kaffees wird als sehr fruchtig beschrieben. Der Kaffee hat ein ausgewogenes Säure-Süße Verhältnis. Der Kaffee ist qualitativ sehr gut, da die Regierung strenge Vorschriften beim Kaffeeanbau hat.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kaffee aus Simbabwe vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Kaffee aus Simbabwe vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Kaffee aus Simbabwe für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Aroma
  • Säuregehalt
  • Herkunft
  • Getränkeart

Aroma

Bei einem Lebensmittel-Kauf spielt eigentlich immer auch das Aroma oder der Geschmack einen Einfluss. Auch beim Kaffeekauf ist es nicht anders. Das Aroma eines Kaffees sollte das wichtigste Kriterium darstellen.

In welcher Form man den Kaffee kauft hat auch einen Einfluss auf das Aroma. Ob in Kapselform, gemahlen oder als ganze Bohnen, der Geschmack derselben Kaffeemischung wird sich unterscheiden. Ganze Bohnen sind dafür bekannt, dass sie die Aromen besser halten als bereits gemahlene Bohnen.

Arabica Bohnen aus Simbabwe haben wenig Säure und sind daher eher leicht. (Bildquelle: unsplash.com / Brenna Huff)

Auch die Kaffeesorte spielt beim Aroma eine Rolle. Arabica-Bohnen sind die eher leichten, süßlichen Kaffees. Oftmals weisen sie Aromen von Beeren oder Kirschen auf. Robusta-Bohnen schmecken erdiger und haben eine stärker vertretene Säure, die in unserer Gegend nicht so beliebt ist.

Säuregehalt

Im vorherigen Abschnitt wurde der Säuregehalt bereits angesprochen. Die Säure sollte beim Kaffeekauf unbedingt beachtet werden, da diese den Geschmack und das Aroma des Kaffees beeinflusst. Die Säure ist oftmals ausschlaggebend, ob ein Kaffee einem schmeckt oder nicht.

Kaffee aus Simbabwe bestehen aus Arabica-Bohnen und haben daher auch die typischen Arabica-Eigenschaften. Arabica-Bohnen sind bekannt für ihre sanften Säuren.

Der Röstvorgang kann auch einen Einfluss auf die vorhandene Säure haben. Wenn Kaffeebohnen bei niedrigen Temperaturen, dafür während einer längeren Röstzeit geröstet werden, wird der Säuregehalt reduziert.

Herkunft

Auf der Suche nach purem Kaffee aus Simbabwe ist die Herkunft von zentraler Bedeutung. Kaffeemischungen, die Bohnen aus nur einem Land/ einer Region sind nicht einfach zu finden. Die Suche nach der richtigen Kaffeemischung ist online einfacher als in einem Supermarkt.

Die Herkunft der Kaffeebohnen beeinflussen Geschmack und Aromen der Kaffeemischung. Nicht nur die Art der Kaffeebohne, sondern auch die äußeren Umstände haben Einflüsse auf den Geschmack. Der Kaffee aus Simbabwe schmeckt oftmals erdig und wird mit Kaffee aus Kenia verglichen.

Getränkeart

Kaffeemischungen aus 100% simbabwischen Bohnen können zu verschiedenen Getränkearten verwendet werden. Einerseits ist dieser Kaffee als “schwarzer” Kaffee genießbar, damit meinen wir, dass du den Kaffee ohne zusätzlichen Zucker oder Milch genießen kannst.

Simbabwischen Kaffee kann aber auch als Espresso verwendet werden, auch wenn typischerweise Robusta-Mischungen für Espressos verwendet werden. Da Kaffee aus Simbabwe relativ geschmacksintensiv ist, kann dieser auch für Espressos verwendet werden.

Kaffee aus Simbabwe ist auch für Espresso geeignet. (Bildquelle: unsplash.com / nitin pariyar)

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kaffee aus Simbabwe

Wieso hat Nespresso in den Kaffeeanbau in Simbabwe investiert?

Die politische Krise in Simbabwe hat dazu geführt, dass die Kaffeeindustrie die letzten zwei Jahrzehnte vernachlässigt wurde. Der Kaffee aus den simbabwischen Gebieten kennt man bei uns in Europa kaum mehr. Nespresso hat genau das vor ein paar Jahren gemerkt und sich dazu entschlossen in den Kaffeeanbau in Simbabwe zu investieren.

Nespresso möchte im Zeitraum zwischen 2014 und 2020 ca. eine halbe Milliarde Euro in das Projekt “reviving Origins” investieren. Im Projekt sind zwei Länder integriert, zum einen Simbabwe und zum anderen Kolumbien. Das Ziel des Projekts ist es, den Bauern beizubringen, wie nachhaltiger Kaffeeanbau aussieht.

Nespresso hat in Simbabwe in über 450 Kleinbauern investiert und hat im Jahr 2018 95% vom produzierten simbabwischen Kaffee aufgekauft. Mit der Firma TechnoServe sollen die Kleinbauern geschult werden, damit eine nachhaltige Produktion stattfinden kann.

Nespresso möchte den Konsumenten etwas neues bieten und da bietet sich der Kaffee aus Simbabwe perfekt an.

Der Geschäftsführer von Nespresso erinnert sich an eine limitierte Kaffeeedition aus Sudan, welche hier in Europa sehr beliebt war. Dasselbe möchte er mit dem Kaffee aus Simbabwe erreichen, da der Kaffee qualitativ sehr gut ist.

Wie werden Kaffeebohnen in Simbabwe verarbeitet?

Kaffeebohnen aus Simbabwe werden von Hand gepflückt und dann nass aufbereitet. Was versteht man unter einer Nassaufbereitung?

Nach der Ernte, spätestens 24 Stunden danach, werden die Kaffeekirschen gereinigt und aussortiert. Danach wird die Haut maschinell abgestülpt, allerdings bleibt das restliche Fruchtfleisch vorerst an der Kaffeebohne hängen.

Die Bohnen werden als nächstes in einen Fermentationsbehälter geführt, in welchem die Trauben für eine Dauer von 12 bis 36 Stunden gären werden. Während dem Gärungsvorgang verflüssigt sich das Fruchtfleisch, auch Schleim genannt, und kannabgewaschen werden.

Dann werden die Bohnen zum Trocknen vorbereitet, was entweder mit Heißluft oder durch die Sonne und natürliche Luft geschieht. In Simbabwe ist es üblich, dass die Bohnen sonnengetrocknet werden. Die Bohnen bleiben so lange liegen, bis sie einen Wassergehalt von 12% aufweisen.

Kaffee aus Simbabwe wird mithilfe der Nassaufbereitung verarbeitet. (Bildquelle: unsplash.com/ Yanapi Senaud)

Nach der Aufbereitung folgt dann noch die Röstung, welche einen entscheidenden Einfluss auf die Säure hat. Je tiefer die Rösttemperatur und je länger der Röstvorgang, desto leichter entwickelt sich die Säure und umgekehrt.

Neben der Nassaufbereitung gibt es noch die Trockenaufbereitung. Die Unterschiede zwischen den beiden Aufbereitungen möchten wir dir in einer Tabelle kurz und übersichtlich darstellen:

Trockenaufbereitung Nassaufbereitung
wird gewaschen wird nicht gewaschen
Gärungsprozess im Fermentationsbehälter Getrocknet und regelmässig gewendet
Fruchtfleisch verflüssigt sich und wird abgewaschen Fruchtfleisch wird getrocknet und mechanisch abgeschält
Kaffeebohnen werden getrocknet bis sie 12% Wassergehalt aufweisen Kaffeebohnen werden getrocknet bis sie 12% Wassergehalt aufweisen

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.gaultmillau.ch/life-style/ein-vollig-neues-kaffee-geschmackserlebnis

[2] https://www.kaffeezentrale.de/simbabwe

[3] https://www.nespresso.com/de/de/zimbabwe-coffee

Bildquelle: unsplash.com / Tina Guina

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Tim hat jahrelange Erfahrung in der Arbeit als Barista und hat in verschiedenen renommierten Bars in Berlin und Wien gearbeitet. Nebenbei berät er andere Restaurants und Unternehmen bei der Auswahl des richtigen Equipments und schult Mitarbeiter.