Zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2020

Schon die alten Griechen schätzten die besonderen Eigenschaften von Honig sehr. Auch heutzutage ist Honig ein sehr beliebtes Lebensmittel, doch wie viel steckt hinter dem Produkt?

Wir erklären dir, wie gesund Honig wirklich ist und haben dazu auch noch spannende Fakten und Anwendungsgebiete recherchiert und für dich zusammengefasst.

Das Wichtigste in Kürze

  • Honig gibt es in sehr vielen verschiedenen Sorten, wie zum Beispiel Sonnenblumenhonig, Manuka Honig, Rapshonig, Tauhonig und viele mehr.
  • Je nachdem, aus welchem Nektar der Honig besteht, hat er auch andere Wirkungen auf den Körper. Grundsätzlich kann man aber sagen, dass Honig antibakteriell, entzündungshemmend und verdauungsfördernd ist.
  • Honig besteht zu rund 80 Prozent aus Zucker, weshalb man mit der Menge, die man zu sich nimmt aufpassen muss. Im Gegensatz zum normalen Zucker hat Honig zusätzliche Nährstoffe, die positiv für unsere Gesundheit sind.

Unsere Produktempfehlung

Der Honig von dem Hersteller Manuka Health kommt, wie jeder Manuka Honig aus Neuseeland. Der Honig beinhaltet einen natürlichen und zertifizierten MGO Gehalt und ist auf Reinheit und Qualität getestet.

Bisherige Kunden schätzen vor allem den guten Geruch und den cremig-herben Geschmack. Sie loben auch die tolle Wirkung auf den Körper und das Immunsystem. Die Kunden würden den Manuka Honig weiterempfehlen und denken, dass er den Preis wert ist.

Definition: Was ist Honig?

Honig ist ein sehr beliebtes Nahrungsmittel in Deutschland. Ein Deutscher verzehrt statistisch gesehen etwas mehr als ein Kilo Honig im Jahr. Die Nachfrage ist groß, jedoch das Angebot von heimischen Imkern nicht ganz so groß.

Je nach Quelle des Nektars, entsteht ein etwas anderer Honig. (Bildquelle: 123rf.com / NATTHAPRAPHANIN JUNTRAKUL)

Bienen produzieren Honig, damit sie Vorräte für den Winter haben. Sie sammeln zuerst den Blütennektar in ihren Honigmägen, bringen diesen zurück in den Bienenstock, pumpen und würgen den Nektar wieder hoch und übergeben diesen an eine andere Arbeitsbiene.

Die Arbeitsbiene nimmt den Blütennektar ebenfalls in ihren Honigmagen auf und mischt dem ganzen körpereigene Enzyme bei. Diese Enzyme machen den Honig so wertvoll. Nach dem Prozess wird der Honig in den Bienenwaben gelagert.

Honig ist ein reines und unbehandeltes Naturprodukt, da ein Imker den Honig direkt aus den Bienenwaben herausnimmt und ihn ohne weitere Verarbeitungsschritte verkauft.

Welche Arten von Honig gibt es?

Honig kommt in einer Reihe von Farbabstufungen und Kristallisationsmustern. Je nach der Blütennektarquelle entsteht eine andere Art von Honig, welche andere Eigenschaften mit sich bringt.

Hier haben wir dir einige Arten von Honig aufgelistet:

  • Blatthonig
  • Waldhonig (Honigtauhonig)
  • Tannenhonig
  • Sortenhonig
  • Misch- oder Blütenhonig
  • Scheibenhonig
  • Manuka Honig

Wie du sehen kannst, gibt es einige Sorten von Honig. Diese Arten haben alle einen kleinen Unterschied im Geschmack, in der Konsistenz oder auch der Farbe.

Mehr zum sehr speziellen und außergewöhnlichen Manuka Honig findest du hier:

Welcher Honig ist der beste und gesündeste?

Wie du schon weißt, haben die verschiedenen Honigsorten verschiedene Eigenschaften.

Diese Eigenschaften haben zugleich auch verschiedene Wirkungen auf unseren Körper, deshalb kann man nicht genau sagen, welcher der gesündeste und beste Honig ist.

Je nach Einsatzgebiet ist eine andere Sorte von Honig der Beste.

Damit du dir einen ungefähren Überblick über die Wirkungen machen kannst, haben wir dir einige Sorten inklusive Wirkung und Aussehen aufgeschrieben.

Berghonig

Berghonig wird zum Beispiel oftmals gegen Erkältungen eingesetzt, da er abwehrstärkend und desinfizierend ist.

Er hilft zusätzlich gegen Atemprobleme und ist vom Aussehen her eher klar und schmeckt außerdem sehr mild.

Sonnenblumenhonig

Sonnenblumenhonig kann zur Hilfe von Verdauungsproblemen verwendet werden. Er hilft ebenso gegen Atemwegsprobleme, wirkt verdauungsfördernd und entzündungshemmend.

Sonnenblumenhonig wird vor allem für ältere Menschen und Herzpatienten empfohlen. Diese Sorte ist orange-gelb und schmeckt sehr kräftig und leicht harzig.

Bienenbaumhonig

Bienenbaumhonig kann das Herz stärken. Es hilft gegen Bluthochdruck und schmeckt sehr intensiv. Bienenbaumhonig hat einen sehr speziellen und einzigartigen Geschmack.

Rapshonig

Rapshonig kann zur Beruhigung bei Stress eingenommen werden. Er wirkt beruhigend, entspannend und stärkend.

Rapshonig hat eine cremige Konsistenz und ist eher hell bis weißlich. Diese Art von Honig schmeckt mild.

Manuka Honig

Manuka Honig ist sehr vielfältig einsetzbar, sei es äußerlich oder auch innerlich. Er hilft bei Erkältungen, Infektionskrankheiten, Leberbeschwerden oder auch bei der Wundheilung.

Manuka Honig kommt aus Neuseeland und ist ein sehr würziger Honig. Er kommt mit einer leichten Schärfe und ist allein durch seinen Geschmack von anderen Honigsorten zu unterscheiden.

Mehr zum Thema gesundes Lebens findest du in unserem verlinkten Artikel:

Hintergründe: Was du über Honig und seine Wirkung wissen solltest

Wie du nun schon weißt, hat Honig eine Vielzahl von verschiedenen Wirkungen auf den menschlichen Körper.

In den nächsten Abschnitten erfährst du nun, welche Wirkungen Honig mit sich bringt und was Honig eigentlich ausmacht.

Was bewirkt Honig?

Honig kann sehr viele verschiedene Wirkungen haben, je nachdem wie er entstanden ist und woher er kommt. Auch die Anwendungsform kann verschiedene Eigenschaften mit sich bringen.

Damit du einen Überblick über die Heilfunktionen von Honig hast, haben wir dir die Wirkungen hier aufgelistet:

  • Antibakteriell
  • Entzündungshemmend
  • Appetitanregend
  • Fördert Wundheilung
  • Blutdrucksenkend
  • Vorbeugend gegen Hautalterung
  • Abwehrstärkend
  • Desinfizierend
  • Verdauungsfördernd
  • Beruhigend
  • Schlaffördernd
  • Stimmungserhellend

Du kannst sehen, dass Honig ein vielfältig einsetzbares natürliches Heilmittel ist. Doch wie so viele andere Dinge bringt Honig auch bei Überdosierung Nebenwirkungen mit sich.

Doch dazu findest du unter der Überschrift “Ist zu viel Honig gefährlich” mehr. Hier haben wir dir noch ein kurzes Video verlinkt, worin erklärt wird was Honig bewirkt.

Was macht den Honig süß?

Honig ist von Natur aus süß, da in den von den Bienen gesammelten Säften von Blüten bereits Zucker enthalten ist. Zuckerarten, wie Glukose und Fruktose sind darin zu finden.

Der Zuckerwert kann je nach Blütenart variieren, da einige mehr und andere weniger Zucker enthalten. So haben auch die verschiedenen Honigarten eine unterschiedliche Süße.

Honig besteht aus ungefähr 200 verschiedenen Inhaltsstoffen und sehr viele davon sind einfach von Natur aus süß.

Daraus ergibt sich die Frage nun, wie viele Kalorien Honig hat.

Wie viel Kalorien hat Honig?

Grob kann man sagen, dass Honig aus ca. 80 % Zucker besteht. Er enthält etwa 38 % Fructose, 31 % Glucose und 10 % Mehrfachzucker. Aufgrund dessen ist Honig nicht gerade ein kalorienarmes Lebensmittel.

100 Gramm Honig haben in etwa 300 Kalorien. Nimmst du einen Teelöffel mit ca. 10 Gramm sind das 30 kcal pro Löffel (Bildquelle: 123rf.com / olegdudko)

Jedoch machen die Kalorien den Honig nicht gesundheitlich problematisch, sondern der Zucker selbst.

Denn Zucker in so einer reinen Form macht dem Stoffwechsel sehr zu schaffen. Nimmt man zu viel Honig und den darin enthaltenen Zucker zu sich kann das schwerwiegende Folgen mit sich bringen.

Hier haben wir dir noch eine Nährwerttabelle von Honig eingefügt, um dir einen Überblick über die darin enthaltenen Stoffe zu geben.

Nährwert pro 100 g
Eiweiß 0,0 g
Fett 0,0 g
Kohlenhydrate 78,0 g
davon Zucker 78,0 g
Ballaststoffe 0,0 g
Kalorien 312 kcal

Warum ist Honig antibakteriell?

Grundsätzlich ist Honig nicht antibakteriell, zumindest enthält er keine antibakteriellen Inhaltsstoffe. Jedoch kann Honig Wasser binden und ist dadurch hygroskopisch.

Wegen dem hohen Zuckeranteil und der daraus vorhandenen hohen Dichte winziger Zuckermoleküle, kann Honig Wasser an sich binden. Somit bleibt den Bakterien nicht genügend Feuchtigkeit und sie vertrocknen.

Vor allem Manuka Honig gehört zu den Honigsorten, die eine sogar messbare antibakterielle Aktivität aufweist. Durch die Lagerung entsteht bei dieser Art nämlich noch eine zusätzliche Substanz.

Diese heißt Methylglyoxal, oder kurz MGO und je höher diese Substanz ist, umso wirksamer ist der Honig gegen Bakterien.

Wie viel Honig pro Tag ist gesund?

Eine tägliche Einnahme von Honig kann deinen Schlaf fördern, dein Gedächtnis verbessern und zu einer strahlenden Haut verhelfen. Stellt sich nur die Frage, wie viel Honig pro Tag gesund ist.

Grundsätzlich gibt es keine Menge an Honig, die vorgeschrieben ist und als gesund gilt. Dadurch, dass Honig aber reich an Zucker ist, sollte man immer schauen, dass man wenn man Honig einnimmt nicht noch sehr viel anderen Zucker zu sich nimmt.

Wir empfehlen dir jeden Tag ein Glas Wasser mit einem Löffel Honig zu trinken.

Wenn du wissen willst, welche Auswirkungen eine tägliche Einnahme von Honig mit sich bringt, dann schau dir einfach das verlinkte Video an.

Ist zu viel Honig gefährlich?

Im Grunde ist zu viel Honig nicht gefährlich, jedoch kann er trotzdem Folgen mit sich bringen. Zum Beispiel ist Honig, aufgrund des Zuckers nicht gerade gesund für deine Zähne. Genau wie normaler Zucker ist Honig kariesfördernd.

Die Folgen von zu viel Honig sind mit den Folgen von zu viel Zucker vergleichbar. Denn es führt genauso indirekt zu Übergewicht, welches auch sehr schwerwiegende Folgen mit sich bringen kann.

Man kann sagen, dass Honig einfach minimal gesünder ist als Zucker, da er zusätzliche Nährstoffe beinhaltet und auch Wasser, was im normalen Zucker nicht enthalten ist.

Honig als Heilmittel: 5 Anwendungsgebiete und die gesundheitlichen Wirkungen

Honig kann auf sehr vielen verschiedenen Arten helfen. Wir haben dir in den nächsten Absätzen deren Anwendungsgebiete als natürliches Hilfsmittel angeführt und beschrieben.

Honig als Hausmittel gegen Husten und Halsschmerzen

Das wohl bekannteste Anwendungsgebiet von Honig ist wahrscheinlich Husten oder Halsschmerzen. Du kennst es sicher auch, dein Hals kratzt oder schmerzt und du greifst automatisch zu allererst einmal zu einem Glas Milch mit Honig, um den Schmerz zu lindern.

Aufgrund der Enzyme, Proteine und sekundären Pflanzenstoffe, welche im Honig enthalten sind, setzt sich das flüssige Gold erfolgreich gegen etwa 60 Bakterienarten durch. Es wirkt wie ein natürliches Antibiotikum.

Vor allem bei Reizhusten hilft Honig meist besser als herkömmliche Hustenmittel. Er fördert die Speichelproduktion und legt sich als dünner Film über die gereizte Schleimhaut.

Ein warmes Glas Milch oder ein Hustenbonbon mit Honig kann nächtliche Hustenanfälle lindern und für einen ruhigen und erholsamen Schlaf sorgen.

Honig bei Hautproblemen

Auch bei Problemen mit der Haut, wie zum Beispiel Akne oder Schuppenflechte kann Honig Abhilfe schaffen.

Die entzündungshemmende Wirkung vom flüssigen Gold kann unschöne Rötungen mildern und die antibakterielle Eigenschaft hat eine klärende und ausgleichende Wirkung.

Trägst du regelmäßig Honig auf deine Haut, kann sich sogar dein Hautbild optisch verbessern.

Auch gegen Hautalterung kann Honig in gewisser Hinsicht helfen, indem er Feuchtigkeit spendet.

Die Feuchtigkeit wird in die Haut aufgenommen und wird dadurch aufgepolstert. Die Zeichen der Hautalterung verringern sich und die Haut wird weich und geschmeidig.

Honig gegen Magen-Darm-Entzündungen

Beim Verdauungssystem kann vor allem Manuka Honig zum allgemeinen Wohlbefinden beitragen. Manuka Honig kann positiv zum intakten Verdauungssystem beitragen und unterstützt den Körper bei Problemen mit dem Verdauungsapparat.

Hier spielt wiederum die antibakterielle Funktion des Honigs und deren keimtötende Wirkung eine wichtige Rolle. Zum Beispiel kann der Manuka Honig Entzündungen im Magen-Darm-Bereich, wie etwa Magenschleimhautentzündungen oder Magengeschwüre hemmen.

Auch bei Verdauungsproblemen kann Manuka Honig probiotisch wirken und dadurch die Darmflora stärken. Er unterstützt dabei die guten Keime und beseitigt krankmachende Keime, damit die Zellneubildung angeregt wird.

Lästige Begleiterscheinungen, wie Blähungen, Sodbrennen, Durchfälle, Übelkeit oder Verstopfungen können damit beseitigt werden.

Honig bei Pilzinfektionen

Bei Pilzinfektionen, wie Hefepilz kann ebenfalls der Manuka Honig aushelfen. Der hartnäckige Pilz kann mit der desinfizierenden Eigenschaft des flüssigen Golds bekämpft werden.

Dabei sollte man so schnell wie möglich behandeln, damit sich der Pilz nicht weiter ausbreiten kann.

Trivia: Was du sonst noch über Honig und Gesundheit wissen solltest

Ist Honig gut zum Abnehmen?

Ja, in Kombination mit einer gesunden Ernährung. Honig ist als Diät-Mittel deshalb geeignet, da er leicht entzündungshemmend, antiseptisch und blutdrucksenkend wirkt.

Das hat den Vorteil, dass Zuckermoleküle über das Blut zur Leber transportiert werden und dort die Fruktose in Glukose umgewandelt wird. Diese wird im Glykogenspeicher der Leber gelagert, um so einen überhöhten Blutzuckerspiegel zu vermeiden, welcher sonst dem Körper anzeigt, dass er Fett anlegen muss.

Darüber hinaus bekämpft Honig unseren Heißhunger und durch die darin enthaltenen Süße dämpft er die Lust auf Naschen.

Was ist besser Zucker oder Honig?

Grundsätzlich kann man sagen, dass Honig etwas besser ist als Zucker, da er zusätzliche Nährstoffe, wie Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium, Eisen und einige Vitamine enthält.

Der Honig gilt deshalb trotz hoher Kalorienmenge als gesund, jedoch nur minimal gesünder als Zucker. Darüber hinaus enthält das Bienenprodukt auch zusätzlich Wasser und ist daher nicht ganz so konzentriert.

Wenn du nun auf der Suche nach einer weiteren Alternative für Zucker und Honig bist, haben wir dir hier einige aufgelistet:

  • Agavendicksaft
  • Zuckerrübensirup
  • Reissirup
  • Löwenzahnsirup
  • Invertzuckersirup
  • Apfelsüße
  • Ahornsirup
  • Kokosblütensirup

Was ist der Unterschied zwischen konventionellem Honig und Bio Honig?

Grundsätzlich sammeln die Bienen ja den Nektar für den Honig in der freien Natur, jedoch kann der Imker durch den Ort der Bienenstöcke dies beeinflussen.

Beim Bio Honig gibt es spezielle Auflagen, wo der Bienenstock stehen muss und ebenso wie die Haltung der Bienen auszusehen hat.

Diese Regeln findest du in der EU-Öko-Verordnung und der EU-Öko-Durchführungsverordnung.

Eine der Regelungen ist, dass der Bienenstock in einem Drei-Kilometer-Umkreis überwiegend von Bio- oder Wildpflanzen umgeben sein muss, damit man möglichst keine Pestizidspuren im Honig hat.

Dafür wählen die Behörden Orte oder Regionen, an denen die Produktion von Bio Honig nicht erlaubt ist.

Eine andere Regelung ist, dass weniger Mittel zur Schädlingsbekämpfung erlaubt sind.

Einige weitere haltungsbedingte Regeln sind etwa die Materialien von den Bienenkästen, die Fütterung der Bienen in absoluten Notfällen oder auch das Verbot der Beschneidung der Flügeln.

Wie lange kann man Honig lagern?

Du solltest deinen Honig immer bei Zimmertemperatur (zwischen 18 und 21 Grad) aufbewahren, da sich zu große Temperaturschwankungen nachteilig auswirken können.

Der Honig sollte außerdem möglichst dunkel gelagert werden. Am besten in einem Küchenschrank, aber auf keinen Fall im Kühlschrank. Achte immer darauf, dass das Gefäß luftdicht verschlossen ist.

Selbst wenn sich die Konsistenz ändert oder der Honig kristallisiert, ist das noch kein Zeichen, dass der Honig schlecht ist. Doch mehr zu dem Thema kristallisieren gleich.

Was kannst du tun, wenn Honig kristallisiert?

Honig kann je nach Verhältnis von Fruchtzucker und Traubenzucker schon mal kristallisieren, das bedeutet wie schon erwähnt nicht, dass der Honig schlecht geworden ist.

Wenn dein Honig kristallisiert ist, kannst du ihn ganz einfach langsam unter gelegentlichem Rühren im Wasserbad erwärmen.

Achte dabei darauf, dass die Temperatur nicht über 40 Grad steigt. Dadurch wird der Honig wieder flüssig und die Kristalle sind weg.

Honig kann man nicht nur essen. Es gibt jede Menge andere Produkt, die ebenfalls aus dem flüssigen Gold gewonnen werden. (Bildquelle: 123rf.com / Olga Tkachenko)

Ist Honig abführend?

Honig hat grundsätzlich eine natürliche, leicht abführende Wirkung. Das liegt am hohen Anteil an Zucker. Ärzte empfehlen daher, bei Verdauungsproblemen ein bis zwei Löffel Honig zu essen.

Wie schmeckt welcher Honig?

Um dir einen Überblick zu schaffen, wie die verschiedenen Honigsorten schmecken, haben wir dir hier eine Tabelle eingefügt.

Honigsorte Geschmack
Berghonig extrem süß und fruchtig
Lindenhonig kräftig und leicht herb
Sonnenblumenhonig leicht harzig
Akazienhonig mild und lieblich
Weißdornhonig pikant
Bienenbaumhonig speziell
Rapshonig hocharomatisch
Goldrutenhonig mild und besonders
Salbeihonig leicht herb
Kleehonig mild und harmonisch
Waldhonig würzig und kräfit, fast malzig
Manuka Honig leicht bitter

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass Honig grundsätzlich sehr gesund ist und auch sehr viele gesundheitliche Wirkungen auf den Körper hat.

Jedoch ist die Menge ausschlaggebend, da Honig aus sehr viel Zucker besteht und das zu Karies oder Übergewicht führen kann.

Honig kann den Körper in vieler Hinsicht unterstützen, sei es bei der Wundheilung, Hautproblemen, Magen-Darm-Beschwerden oder sogar Infektionen.

Durch die ca. 200 Inhaltsstoffe hat das flüssige Gold sehr viele positive Eigenschaften, die von Natur aus bestehen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.imker.at/Bericht_Renate_Frank.pdf

[2] http://www.imker-starnberg.de/pdf/VortragProfKunth.pdf

[3] https://www.zentrum-der-gesundheit.de/honig-ia.html

Bildquelle: 123rf.com /26015645

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