Espressokocher Induktion
Zuletzt aktualisiert: 5. August 2020

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Induktions-Espressokocher bereiten schmackhaften Espresso zu, und haben zudem den Vorteil, dass sie im Vergleich zu herkömmlichen Kaffeevollautomaten meist sehr einfach zu reinigen sind.

Grundsätzlich kann man sich zwischen einem Aluminium-Espressokocher und einem Edelstahl-Espressokocher entscheiden, wobei beide ihre Vorteile haben. Es gibt die Induktions-Espressokocher zudem in vielen unterschiedlichen Größen und mit verschiedenem Fassungsvermögen, somit ist für jeden etwas dabei.

Mit unserem großen Induktions-Espressokocher Test 2020 wollen wir dir dabei helfen, den richtigen Espressokocher für dich zu finden. Wir haben verschiedene Espressokannen aus sowohl Aluminium wie auch Edelstahl miteinander verglichen und die jeweiligen Vor- und Nachteile aufgelistet. Dies soll es dir leichter machen, eine Kaufentscheidung zu treffen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Induktions-Espressokocher ist sowohl in Edelstahl als auch in Aluminium erhältlich wobei beide Metalle ihre Vorteile haben.
  • Eine Espressokocher mit einem Plastik Griff schützt Dich vor der Hitze der Espressokanne beim Einschenken.
  • Induktions-Espressokocher sind meist spülmaschinenfest was ihre Reinigung gegenüber herkömmlichen Kaffeevollautomaten sehr einfach gestaltet.

Induktions-Espressokocher Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Allround-Induktions-Espressokocher

Die GRÄWE Espressokanne aus Edelstahl ist für 6 Tassen Espresso geeignet und hat somit einen Inhalt von ca. 300 ml. Ihre Gesamthöhe beträgt ca. 19,5 cm und der Durchmesser 10,5 cm. Dies macht sie mit einem Gewicht von ca. 680 Gramm zu der perfekten allround Caffettiera. Da sie einen großen Durchmesser besitzt, kann sie ebenfalls von Induktionsherden benutzt werden.

Die Espressokanne von GRÄWE ist zudem spülmaschinengeeignet und daher sehr pflegeleicht. Die Ober- und Unterteil lassen sich leicht auseinander bauen und können so auch einfach per Hand gereinigt werden. Das Modell ist bei Käufern sehr beliebt und wird von Kunden vor allem für seine einfache Reinigung sehr geschätzt.

Der beste klassische Induktions-Espressokocher

Wenn du die klassische Variante mit einem achteckigen Unterteil bevorzugst, empfehlen wir den Espressokocher von Bialetti. Dieser ist geeignet für 6 Tassen und besteht aus doppelt gedrechseltem Aluminium. Zudem verfügt er über einen ergonomischen Plastik Griff, um vor Verbrennungen zu schützen, sowie einem Sicherheitsventil.

Der Bialetti Espressokocher ist leicht zu reinigen, sollte allerdings per Hand gewaschen werden. Grundsätzlich ist dieser für alle Herdarten, außer dem Induktionsherd, geeignet. Käufer schätzen vor allem die hohe Qualität und Steuerbarkeit.

Der beste Induktions-Espressokocher mit Cremaventil

Wenn du nach einem Espressokocher mit Cremaventil suchst, empfehlen wir das Modell “Brikka” von Bialetti. Dieser verfügt über ein Silikonmembran und bereitet Espresso mit Crema für 2 Tassen zu. Er besteht aus Aluminium und eignet sich für alle Herdarten, außer dem Induktionsherd.

Der Brikka Espressokocher ist Made in Italy und hat ein patentiertes Sicherheitsventil, welches leicht auszubauen und zu reinigen ist. Käufer der Brikka Caffettiera schätzen vor allem den Geschmack des Espressos.

Der beste Induktions-Espressokocher für Induktionsherde

Der Espressokocher von Grönenberg zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er für Induktionsherde geeignet ist und aus hitzebeständigem 430 Edelstahl besteht. Zudem ist er 100% aluminiumfrei sowie spülmaschinenfest. Dies garantiert eine einfache Reinigung des Espressokochers.

Grönenberg bietet zusätzlich einen Ersatz-Dichtungsring aus hochwertigem Silikon, der dir die längere Benutzung des Espressokochers ermöglicht. Kunden bewerten vor allem seine Robustheit und den Geschmack als sehr positiv.

Kauf- und Bewertungskriterien von Espressokochern

Du möchtest eine Induktion-Espressomaschine kaufen? Hier zeigen wir, auf was du beim Kauf achten solltest und helfen dir, das richtige Modell für dich zu finden.

Hier eine kurze Zusammenfassung auf was du achten solltest:

In den nachfolgenden Absätzen erklären wir diese Kaufelemente im einzelnen und informieren dich genau, worauf du bei einem Kauf unbedingt achten solltest.

Material

Wie bereits in obenstehenden Abschnitten erwähnt, gibt es zwei Materialen, zwischen denen du auswählen kannst:

  • Edelstahl
  • Aluminium

Solltest du das erste mal eine Caffettiera ausprobieren, kannst du mit einem günstigeren Modell aus Aluminium beginnen und später eine hochwertigere Espressokanne kaufen.

Grundsätzlich gilt, Aluminium ist wesentlicher leichter, Edelstahl dafür deutlich robuster und langlebiger. Betrachtet man den kosten Faktor, so ist Aluminium zudem meist günstiger als sein Gegenspieler. Aluminium hinterlässt allerdings einen metallischen Nachgeschmack, während Edelstahl geschmacksneutral ist. Welches Material du bevorzugst, hängt nun von deinen Vorlieben ab.

Fassungsvermögen

Falls du am überlegen bist, dir eine Caffettiera zuzulegen, solltest du dir auch Gedanken über das Fassungsvermögen machen. Dieses wird grundsätzlich in Tassen angegeben, also wie viele Tassen Espresso aus einer Anwendung resultieren.

Espressokocher Induktion

Wenn du die Crema auf deinem Espresso liebst, findest du auch Induktions-Espressokocher mit einem zusätzlichen Ventil, mit welchem diese erzeugt werden kann.

Die gängigsten Größen liegen zwischen 2 und 18 Tassen. Wie viel Fassungsvermögen deine Espressokanne für Induktion hat, hängt also letztendlich von deinem Konsum ab.

Reinigung

Grundsätzlich gilt, die meisten Induktions-Espressokannen sind spülmaschinenfest. Um ganz sicher zu sein, solltest du aber trotzdem auf die Verpackung schauen oder dies gegebenenfalls in der Anleitung nachlesen.

Auf der sicheren Seite bist du auf jeden Fall, wenn du deine Caffettiera per Hand reinigst. Dafür schraubst du die Espressokanne auseinander, bis sie in ihre drei Einzelteile zerlegt ist. Du kannst sowohl das Unterteil, wie auch den Filter und die Kanne vorsichtig mit ein wenig Spülmittel und einem weichen Schwamm säubern.

Griffmaterial

Wenn du dir eine Induktions-Espressokanne kaufen möchtest, kannst du zwischen zwei verschiedenen Griffarten wählen:

  •  Kunststoff Griff
  •  Edelstahl Griff

Grundsätzlich empfehlen wir, eine Induktions-Espressomaschine mit hitzeresistentem Griff zu nehmen. Das bedeutet, dass sich dieser während des Kochens des Espressos nicht erhitzt und du dir somit beim Einschenken auch nicht die Finger verbrennen kannst. Der Griff aus Kunststoff gewinnt hier ganz klar.

Kunststoffgriffe schützen vor Hitze nach dem Kochvorgang.

Falls dir die Edelstahloptik trotzdem mehr zusagt, solltest du darauf achten ein hitzeresistentes Metall zu wählen, welches in der Verarbeitung hergenommen wurde. Dies ist meist auch auf der Verpackung nachzulesen.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt die Form des Griffes. Dies ist von Bedeutung, da es das Handling sehr beeinflusst. Für kleiner Hände eignen sich eher geschlossen Griffe, währen größere Hände von einem offen Griff profitieren.

Kompabilität

Wie schon in oberen Abschnitten erwähnt, hängt die Kompatibilität einer Induktions-Espressokanne von ihrem Material ab.

Espressokannen mit einem kleinen Durchmesser werden nicht von Induktionsherden erkannt.

Edelstahlherde eigenen sich für alle Herdarten, Induktionsherde mit eingeschlossen. Espressokannen aus Aluminium hingegen sind nicht ideal für Induktionsherde, dies kann aber mit einem einfachen Trick umgangen werden.

Bei Induktionsherden ist zudem der Durchmesser des Unterteils der Espressokanne zu beachten. Hier ist es wichtig die Anleitung deines Induktionsherdes zu lesen. Solltest du diese nicht auffinden, gehe auf Nummer sicher und kaufe eine Induktions-Espressokanne mit mehr als 10 cm Durchmesser.

Entscheidung: Welche Arten von Induktions-Espressomaschinen gibt es und welche ist die richtige für mich?

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten von Induktions-Espressokochern:

  • Espressokocher aus Edelstahl
  • Espressokocher aus Aluminium

Hierbei haben diese Materialien natürlich beide ihre Vor- und Nachteile. Abhängig von deiner persönlichen Vorliebe, kannst du dich für das Model entscheiden, welches dir am meisten zusagt.

Wie funktioniert ein Edelstahl Espressokocher und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Das Material eines Espressokochers aus Edelstahl ist grundsätzlich sehr robust. Dennoch sollte die Caffettiera bestmöglich per Hand mit etwas Spülmittel und einem Schwamm gereinigt werden.

Vorteile
  • Sehr robust und geringer Verschleiß
  • Pflegeleicht
  • Geschmacksneutral

Nachteile
  • Teurer als Aluminium-Espressokocher
  • Nach Gebrauch noch lange erhitzt

Generell eignen sich Edelstahl Espressokocher sehr gut für Induktionsherde, aber natürlich auch für alle anderen Herdarten. Bei einem Kauf solltest du auch bedenken, dass Edelstahl wesentlich robuster ist als Aluminium und du deshalb eine Edelstahl Caffittiera über längeren Zeitraum, ohne großen Verschleiß, benutzen kannst.

Wie funktioniert ein Aluminium Espressokocher und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Das Material einer Aluminiumespressokanne ist weicher und empfindlicher als das seines Gegenspielers und bedarf deswegen einer vorsichtigen Reinigung. Dies machst du am besten, indem du die Caffettiera mit ein wenig Spülmittel und Wasser mit deinen Fingern reinigst. Grundsätzlich ist Aluminium auch wesentlich leichter und meist einen optisch schönen Aspekt.

Vorteile
  • Leichter als Edelstahl
  • Günstig
  • Schöne Optik

Nachteile
  • Leichter zu beschädigen und höherer Verschleiß
  • Metallischer Nachgeschmack
  • Nicht optimal für Induktionsherde

Viele Leute sind der Meinung, dass ein Espressokocher aus Aluminium nicht kompatibel mit einem Induktionsherd ist, da Aluminium magnetisch ist. Dies ist nicht ganz richtig und kann sehr einfach umgangen werden.

Um mit deinem Induktions-Espressokocher aus Aluminium auch auf einem Induktionsherd zu kochen, lege eine Induktionsplatte zwischen den Induktionsherd und deine Aluminium-Espressokanne. Diese ist meist sehr günstig und kann auch online erworben werden.

Grundsätzlich ist die Aluminiumespressokanne deutlich günstiger als ihr Gegenspieler aus Edelstahl und kann daher als “Einsteigermodell” verwenden werden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Espressokocher für Induktion kaufst

Im Anschluss wollen wir noch auf jene Fragen eingehen, die sich Käufer eines Espressokochers am Häufigsten stellen.

Worum handelt es sich bei einer Espressomaschine für Induktion?

Eine Induktions-Espressomaschine, wie du dir bestimmt schon gedacht hast, wird dazu verwendet, um Espresso aufzubrühen. In Italien wird sie auch als Mokka oder Caffettiera bezeichnet, hier zulande sind Begriffe wie Herdkanne/Espressokanne oder Mokka-Express gängig.

Es gilt hierbei zu beachten, dass die meisten Induktions-Espressokocher allerdings keine Crema erzeugen, so wie ihr Gegenspieler aus herkömmlichen Kaffeevollautomaten.

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Wenn du frisch gekochten Espresso bei dir zuhause liebst, aber nicht genug Platz für eine große Maschine hast, ist der Induktions-Espressokocher eine gute Alternative.
(Bildquelle: unsplash.com / Jessica Lewis)

Solltest du auf die Crema nicht verzichten wollen, wird dir hier gezeigt, wie du diese auch mit einem Espressokocher mit Cremaventil leicht selber kochen kannst.

Der Italiener Alessio Bialetti stellte die allererste Induktions-Espressomaschine her, welche heute noch von der gleichnamigen Firma “Bialetti” verkauft wird. Das typische Modell hat eine achteckige Form und ist weltweit unter dem Namen “Moka-Express” bekannt. Grundsätzlich besteht die Mokka aus drei Teilen: einem Unterteil, eine Art Trichter mit einem Sieb und zuletzt einer Kanne.

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Generell kannst du zwischen verschiedenen Materialien und Größen auswählen.

Je nach Herdart (Induktionsherd, Gasherd, Elektroherd, Cerankochfeld) solltest du aber auf das Material und den Durchmesser achten, da nicht alle Espressokocher für Induktionsherde geeignet sind.

Auch gilt es zu beachten, dass nach einer gewissen Nutzungszeit Dichtungsring und Filtersieb ausgetauscht werden sollten.

Für wen eignet sich ein Induktions-Espressokocher?

Für jeden, der frischen Espresso bei sich zuhause genießen möchte!

Ein Induktions-Espressokocher hat vor allem den Vorteil, dass er gegenüber einer herkömmlichen Espressomaschine nicht nur kleiner und daher leichter zu handhaben ist, sondern meist auch einfacher zu reinigen ist. Dies verdankt er seiner einfachen Bauart und der Tatsache, dass die meisten Induktions-Espressokocher spülmaschinenfest sind. Zudem wird auf die Verwendung von Pads und Kapseln verzichtet, was zugleich der Umwelt sehr entgegenkommt.

Gehörst du jedoch zu den Menschen, die ihre Crema auf dem Espresso lieben, solltest du eher zu einem herkömmlichem Kaffeevollautomat greifen. Im Allgemeinen ist die Crema der goldbraune, etwas dichtere Schaum, welcher sich oberhalb des Espressos befindet. Dieser kann von Induktions-Espressokochern meist nicht erzeugt werden.

Vorteile
  • Leichtes Gewicht
  • Einfach zu reinigen (meist spülmaschinenfest)
  • Keine Pads oder Kapseln (umweltfreundlicher)

Nachteile
  • Keine Crema
  • Eventuell nicht kompatibel mit Induktionsherden

In welcher Größe sollte ich eine Espressomaschine für Induktion kaufen?

Das hängt von deiner persönlichen Präferenz ab. Grundsätzlich gibt es Induktions-Espressokocher in verschiedenen Größen mit unterschiedlichem Durchmessern.

Wichtig ist es, dass du dir vor einem Kauf darüber bewusst bist, auf welcher Herdplatte du den Espresso kochen möchtest. Solltest du einen Induktionsherd haben, gilt es darauf achten, dass der Durchmesser deiner Caffettiera groß genug ist, um eine Fehlermeldung des Herdes zu vermeiden.

Daher ist es besser, vorher die Gebrauchsanleitung des Herdes durchzulesen. Falls du auf diese nicht zurückgreifen kannst, ist es empfehlenswert einen Espressokocher mit 10 oder mehr Zentimetern Durchmesser zu kaufen.

Grundsätzlich gilt, je größer der Durchmesser des Induktions-Espressokochers, desto größer auch sein Gewicht. In der Regel haben Espressomaschinen für Induktion mit größeren Durchmessern ebenso ein erhöhtes Fassungsvermögen, gleichzustellen mit mehr Tassen Espresso.

Wie viel Fassungsvermögen benötige ich?

Abhängig davon, wie viele Tassen Espresso du konsumierst, benötigst du je nachdem entweder einen Induktions-Espressokocher mit mehr oder weniger Fassungsvermögen.

Generell fangen Espressomaschinen für Induktion bei 2 Tassen an, das maximale Fassungsvermögen liegt normalerweise bei 18 Tassen. Je nach Hersteller kannst du allerdings auch Induktions-Espressomaschinen finden, die ein weitaus größeres Fassungsvermögen haben. Diese sind für den normalen Haushalt aber eher unhandlich, es sei denn du hast einen wirklich weitaus überdurchschnittlich hohen Kaffeekonsum.

Tassen Milliliter
2-6 Tassen 120-300 ml
8-12 Tassen 400-750ml
14-18 Tassen 1000-1600ml

Was kostet ein Induktions-Espressokocher?

Dies ist abhängig von unterschiedlichen Faktoren:

  • Größe bzw. Fassungsvermögen der Caffettiera
  • Hersteller
  • Material

Den günstigsten Induktions-Espressokocher kannst du schon ab ca. 8 Euro erhalten, dieser ist aber zugleich meist ein kleines Model und zudem nicht von sehr hoher Qualität. Ein qualitativ hochwertiger, kleiner Espressokocher ist erhältlich ab ca. 35 Euro und kann je nach Modell, Fassungsvermögen und Hersteller bis zu 300 Euro kosten.

Wenn du von Kaffee einfach nicht genug bekommen kannst und gerne ein großes Modell hättest, solltest du mit ca. 45-400 Euro rechnen.

Du siehst also, auch mit kleinem Budget erhältst du bereits einen Induktions-Espressokocher, um bei dir zuhause frischen Espresso zuzubereiten. Nach oben gibt es wenige Grenzen und du kannst deine Caffettiera auch individual- gestaltet erhalten, allerdings zu einem höheren Preis.

Größe Preis
Klein (2-6 Tassen) 8-200 EUR
Mittel (8-12 Tassen) 35-300 EUR
Groß (14-18 Tassen) 45-400 EUR

Wie bediene ich einen Espressokocher für Induktion?

Um deine Caffettiera zu bedienen, sind mehrere Schritte nötig. Im Folgenden zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie es gemacht wird.

Schritt 1: 

Zunächst solltest du das Wasser vorheizen. Dies mag zwar unnötig erscheinen, hat jedoch einen guten Grund: Wenn du die Espressokanne direkt auf die heiße Herdplatte stellst, erhitzt sich das Metall – aus welchem die Caffettiera besteht – sehr stark.  Dies führt unter Umständen zu einem bitteren Espresso, welcher einen metallischen Beigeschmack besitzt.

Schritt 2: 

Gieße das heiße Wasser in das dafür vorgesehen Unterteil bis zur angegebenen Linie. Sollte dein Induktions-Espressokocher keine Markierungslinie haben, fülle nur so viel Wasser ein, biss dieses kurz vor dem Ventil angelangt.

Schritt 3: 

Setze nun den Filter in das mit Wasser befüllte Unterteil ein. Nun kannst du entweder von dir frisch gemahlenen Kaffee nehmen, oder auf ein bereits fertiges Kaffeepulver zurückgreifen. Den Filter befühlst du nun bis zum Ende mit dem Pulver. Achte dabei darauf, das Pulver nicht nachzudrücken. 

Schritt 4: 

Schraube die Kanne mit dem Unterteil (und dem dazwischenliegenden Filter) zusammen und stelle die Caffettiera auf eine mittel-bis stark erhitzte Herdplatte. Hierbei kannst du den Deckel gerne offen lassen.

Schritt 5: 

Nach nur wenigen Minuten läuft der fertige Espresso in den oberen Teil deines Induktions-Espressokochers. Dies kannst du auch anhand eines zischenden Geräusches hören, welches durch das nach oben tretende Wasser ausgelöst wird. Wenn die Kanne vollgelaufen ist, kannst du deine Caffettiera nun vom Herd entnehmen und deinen frisch gekochten Espresso in einer davor vorgesehenen Espressotasse genießen.

Wie reinige ich meinen Induktions-Espressokocher?

Wenn es um die Reinigung deines Espressokochers für Induktion geht, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Spülmaschinen Reinigung
  • Säuberung per Hand

Hierbei gilt es allerdings zu beachten, dass nicht alle Espressokocher auch spülmaschinenfest sind. Sollte dies ein wichtiges Kriterium für dich sein, so kannst du einfach auf der Verpackung nachsehen. Dort wird im Normalfall immer angegeben, wie und wo das Produkt gereinigt werden kann.

Reinigung in der Spülmaschine: 

Um deine Caffettiera maschinell zu reinigen, schraubst zu zunächst die Kanne vom Unterteil ab. Als nächsten Schritt entnimmst du den trichterartigen Filter aus dem Unterteil. Nun solltest du drei Teile vor dir haben, welche du bequem in die Spülmaschine legen kannst. Achtung! Stelle fest, dass der Filter sowie das Unterteil kopfüber stehen, sodass diese auch gut gereinigt werden.

Reinigung per Hand: 

Die manuelle Säuberung folgt im Prinzip dem gleichen ersten Schritt, dem Auseinanderbauen deiner Caffettiera. Nachdem diese in ihre Einzelteile zerlegt ist, kannst du beginnen die Teile nacheinander vorsichtig mit etwas Spülmittel, einem Schwamm und Wasser abzuwaschen.

Bildquelle: Yuliya/ 123rf.com

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